Das fliegende Klassenzimmer (2003)
Synopsis
Als Schule noch stark machte: Die Adaption von Erich Kästners zeitloser GEGENUTOPIE zur PISA-Studie
Für viele ist die Internatsgeschichte "Das fliegende Klassenzimmer" Erich Kästners schönster Kinderroman. 1933 wandte er sich liebevoll an seine Leser: "Erschreckt nicht, wenn etwas schief geht. Sonst seid ihr bei der ersten Ohrfeige, die euch das Leben versetzt, groggy."
Den Helden der Kinoadaption – Internatsschüler des Leipziger Thomaner-Chors – geht in den bittersüßen Episoden um Freundschaft, Loyalität und die Kümmernisse der Vorpubertät so manches schief. Halbwaise Jonathan ist von acht Schulen geflogen, der kleine Uli springt vom Schuldach, um den anderen zu beweisen, was für ein Kerl er ist, und Lieblingslehrer Justus lässt die Theateraufführung der Clique platzen. Als die Jungen den Grund dafür herausfinden, geraten sie in ein Stück deutsch-deutscher Geschichte und eine zerstörte Freundschaft.
Geheimtreffen, nächtliche Ausflüge, Schneeballschlachten, Kästner-Texte als rhythmische Raps, klasse Schauspieler wie Ulrich Noethen als warmherzig-konsequenter Justus und eine Inszenierung, die Sehnsucht nach Nähe nicht hinter coolen Sprüchen versteckt: Wenn "Das fliegende Klassenzimmer" zur Landung ansetzt, fühlt sich das Kind in uns wundersam fürs Leben gestärkt.
Für viele ist die Internatsgeschichte "Das fliegende Klassenzimmer" Erich Kästners schönster Kinderroman. 1933 wandte er sich liebevoll an seine Leser: "Erschreckt nicht, wenn etwas schief geht. Sonst seid ihr bei der ersten Ohrfeige, die euch das Leben versetzt, groggy."
Den Helden der Kinoadaption – Internatsschüler des Leipziger Thomaner-Chors – geht in den bittersüßen Episoden um Freundschaft, Loyalität und die Kümmernisse der Vorpubertät so manches schief. Halbwaise Jonathan ist von acht Schulen geflogen, der kleine Uli springt vom Schuldach, um den anderen zu beweisen, was für ein Kerl er ist, und Lieblingslehrer Justus lässt die Theateraufführung der Clique platzen. Als die Jungen den Grund dafür herausfinden, geraten sie in ein Stück deutsch-deutscher Geschichte und eine zerstörte Freundschaft.
Geheimtreffen, nächtliche Ausflüge, Schneeballschlachten, Kästner-Texte als rhythmische Raps, klasse Schauspieler wie Ulrich Noethen als warmherzig-konsequenter Justus und eine Inszenierung, die Sehnsucht nach Nähe nicht hinter coolen Sprüchen versteckt: Wenn "Das fliegende Klassenzimmer" zur Landung ansetzt, fühlt sich das Kind in uns wundersam fürs Leben gestärkt.